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Drachen Über dem Bodensee |
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Wenn in einem Meteorologischen Observatorium viele Drachen aufbewart werden mussten, gab es bald ein Platzproblem. Ausser es wurden Drachen eingesetzt, die sich möglichst klein zerlegen ließen und so Platzsparend zu verstauen waren. So war es für die Teilnehmer an der "4. Konferenz der Internationalen Kommission für wissenschaftliche Luftschifffahrt"(in St.Petersburg) 1904 eine Überraschung, als Kusnetzow seine für ein Gespann vorgesehenen Drachen mit von Drachen zu Drachen kleineren Dimensionen bauen lies, so dass alle Drachen nach der "Typisch Russischen Puppe-in-der-Puppe" Methode ineinander gesteckt werden konnten. Es zeigte sich allerdings, dass das Drachengestell doch nicht so stabil war und bei böigem Wind oft in sich zusammenfiel. Deshalb ließ Kuznetsow seinen Drachen dann - wie andere Drachen seiner Zeit auch – im Inneren mit nicht weniger als 30 Spanndrähten versehen. Die Drachen konnten nun zwar nicht mehr so Platzsparend wie zuvor gelagert werden, aber dafür war ihr Flugverhalten um vieles besser geworden. |
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Roloplan
Variante
Beim surfen in Internet fand ich auf der Seite von Dieter Dehn (www.dedrache.de) einen Bauplan, der in dem Jahrbuch "Der gute Kamerad" aus dem Jahre 1913/14 zu finden ist.
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Cerf-Volant Anémomètre Französischer meteorologischer Drachen zum Heben eines WindmessgerätesIn Gebrauch seit 1913Am Observatoire Météorologique Trappesnahe Paris - FrankreichDer Anémomètre ist eine Rekonstruktion eines französischen meteorologischen Drachens, der 1913 entwickelt wurde. Dieser Drachen wurde in einer Höhe zwischen 0 und 2 Kilometer geflogen und trug einen Windmesser. Die Windgeschwindigkeiten und -richtungen, die gemessen wurden, waren nicht nur für meteorologische Reporte nützlich, sie waren auch Ausgangspunkt für die Zusammenstellung des Drachenzugs, der die meteorologischen Instrumente zur Messung von Temperatur-, Luftfeuchtigkeit- und Luftdruck in eine Höhe zwischen 2 und 8 Kilometern trug. |
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Gabriel PANTENIER
(1883-1964) mehr über Pantenier... |
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Der “Coucou“ ist das Nachfolgemodell des "Planophone", einem Drachen zur drahtlosen Telegraphie. Der Name "Coucou" ist nicht von dem Vogel abgeleitet. Die Flieger des 1. Weltkrieges nannten so ihre Flugzeuge, und eine Flugzeugform hat dieser Drachen auch. Nach Pantenier wurden die “Coucou´s“ für meteorologische Messungen in großen Höhen entwickelt, ebenso zum Zielschießen für die Marine. Dieser Drachen ist einsetzbar in Winden von 3-15m/sec und entwickelt einen Zug von 20kg. Pantenier schätzt, dass der “Coucou“ einer seiner besten Entwürfe war und baute auch eine Variante, indem er, ähnlich dem Wasseige, zwei Blöcke zu je drei Dreickszellen unter die Tragfläche setzt. Der gebaute Drachen basiert auf dem Katalogmodell 7. |
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Pearson Roller In den vierziger Jahren wurde im Englischen aus Roloplan Roller. Ein bekannter Drachenbauer ist Alexander (Alick) Pearson. Er vereinfachte die Bauweise und reduzierte die Waage auf nur zwei Schenkel. Ein besonderes Merkmal seiner Drachen ist der Kiel am Heck, der für eine zusätzliche Stabilisierung sorgt. In den siebziger Jahren flog Pearson seine Drachen häufig in Kensington Gardens in London. Dort verkaufte er auch seine Drachen an Besucher. Durch Alick Pearson erlebte der Roller (Roloplan) eine Renaissance und wurde wieder bekannter. |
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Der Pearson Roller wurde 2006 auf dem
Historical Kite Meeting in Apeldoorn gebaut. |
Historische Drachen-Links
